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Zellentwicklung/-tests

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Im Bereich der Zellentwicklung liegt der Schwerpunkt vor allem in der produktnahen Forschung und Entwicklung der Lithiumionenzelltechnologie mit dem Ziel, hochwertige und leistungsfähige Zellen zu entwickeln. Dabei steht die Reduzierung der Zellkosten bei gleichzeitiger Steigerung von Energiedichte, Zyklenfestigkeit, kalendarischer Lebensdauer und intrinsischer Sicherheit im Fokus. Die Forschungsfabrik bietet dafür die Möglichkeit, Lithiumionenpouchzellen im Laborformat und Großformat (bis zu 20 Ah) im Trockenraum zu fertigen. Hier ist sowohl der Bau von Prototypen als auch Kleinserien möglich.

 

In Competence E werden verbesserte und neuartige Elektrolyte entwickelt sowie in Zusammenarbeit mit den KIT-Instituten MVM und TFT neue Rezepturen und Prozesse für Slurries und Elektroden. Die neuen Rohstoffe und Herstellungsprozesse werden anhand der eigens hergestellten großformatigen Pouchzellen validiert.

 

In der Zellentwicklung spielt auch die Qualitätskontrolle und Fehlerforschung eine wichtige Rolle. Zur Klärung von Ursache und Wirkungsbeziehungen finden Zellbautests mit forciert herbeigeführten Fehlern statt. Für die Zellcharakterisierung und die Durchführung von Post-mortem Analysen stehen Methoden wie Elektronenmikroskopie oder Röntgenanalysen zur Verfügung.

 

Im Bereich der Zelltests können zur Messung der Zellperformance elektrische Zellcharakterisierungen inkl. Dauertests und anwendungsspezifische Evaluierungen durchgeführt werden:

 

  • Marktscreening State-of-the-Art Zellen
  • Bestimmung von
    • Kapazität
    • Belastungsverhalten
    • Zyklenalterung
    • Innenwiderständen
    • OCV-SOC Kurven
    • Alterung unter realen Belastungsprofilen
    • Verlustleistung
  • Hochpräzise Messungen zur Selbstentladung
  • Sicherheitsbewertungen

 

Ansprechpartner: Dr. Alexander Schmidt