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Aufbau der Ein-Megawatt Photovoltaik Anlage

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Am KIT wurde die größte deutsche Eigenverbrauchs-Photovoltaik (PV)-Anlage errichtet und 2014 in Betrieb genommen. Damit erweitert das KIT seine eigene Energieversorgung um erneuerbare Energien.

 

Die neue Anlage stellt für das KIT eine Investition in die Zukunft dar. Steigende Energiekosten sind derzeit für alle Forschungseinrichtungen eine große Belastung, insbesondere für die Forschung mit Großgeräten. Mit erneuerbarer Energie kann das KIT hingegen seine Stromkosten nachhaltig begrenzen und senken: In einer ersten Phase wurden 1 MW PV-Module auf dem KIT-Gelände installiert und in Betrieb genommen. Damit lassen sich jährlich etwa 2 Prozent des KIT-Strombedarfs decken. Insgesamt wurden rund 1,5 Mio. Euro investiert. Dem steht eine jährliche Kostenersparnis von ca. 200.000 Euro gegenüber, bei einer Anlagenlebensdauer von ca. 20 Jahren.

 

Neben der Eigenbedarfsstromversorgung dient die PV-Anlage vor allem auch der Forschung: Die Solarmodule neuester Technologien, etwa Glas-Glas-Module, sollen unter realen Einsatzbedingungen hinsichtlich Energieertrag und Alterungsverhalten untersucht werden. Bei den Wechselrichtern stehen verschiedene Typen u.a. im Hinblick auf den Wirkungsgrad im Vergleich. Auch wird erforscht, wie durch die Wahl von Neigungswinkel und Himmelsrichtung der Module eine netzschonende Erzeugung des anfallenden Solarstroms erreicht werden kann. Ziel ist die Entwicklung regenerativer Energiesysteme mit höherer Energieeffizienz und verlängerter Nutzungsdauer von bis zu 30 Jahren.

In die Infrastruktur werden auch neuartige elektrische Energiespeicher mit intelligenter Leistungselektronik und Systemsteuerung zu einem „Solarspeicherpark“ integriert und erforscht.

Kooperationspartner sind die Firmen SOLARWATT und Kostal.

 

Weitere Informationen:

Datenblatt 

Presseinformation zur Eröffnung

 

Ansprechpartnerin: Nina Munzke